Die Sauna
Unter einer Sauna versteht man einen beheizten Raum, in dem ein Schwitzbad genommen wird. Der Begriff und die Kultur der Sauna stammen aus Finnland. Eine Sauna ist meist aus Holz gebaut und in ihr herrschen Temperaturen von 80 °C bis zu 130 °C. Um die Luftfeuchtigkeit, die die gefühlte Temperatur erhöht, wird Wasser auf die Steine, die etwa 100 °C heiß sind, gegossen – dies bezeichnet man als Aufguss bezeichnet. Oft werden auch ätherische Öle hinzugefügt, die dafür sorgen, dass der Wasserdampf einen anderen Geruch annimmt.
Es gibt verschiedene Varianten von Saunen:
- Unter der klassischen Sauna versteht man entweder eine Sauna im Innenbereich oder eine Saunahütte, die im Freien aufgebaut wird. Beide bestehen meist aus Holz.
- Das Dampfbad ist eine Sauna, in der eine höhere Luftfeuchtigkeit, aber eine geringere Temperatur als in einer klassischen Sauna herrscht.
- Im feuchten Warmluftbad herrscht ebenfalls eine niedrigere Temperatur als in einer klassischen Sauna (ca. 45-60 °C), weshalb es als kreislaufschonender gilt.
- Die Textilsauna unterscheidet sich nicht von einer üblichen Sauna. Lediglich die Kleiderordnung ist eine andere; während in eine normale Sauna meist nackt betreten wird, wird eine Textilsauna in Badekleidung besucht.
Die Zahl der Deutschen, die regelmäßig saunieren, ist bereits seit Längerem recht hoch. Das liegt nicht zuletzt an den positiven Effekten für Gesundheit, Körper und Wohlbefinden. Das Saunieren wird vielerorts auch als soziales Ereignis erachtet. Saunen in Deutschland sind in der Regel nicht nach Geschlechtern getrennt, obwohl es sowohl Männer- als auch Frauentage gibt, an denen sich die entsprechenden Geschlechter treffen und gemeinsam einen 8 -15 minütigen Aufenthalt in der Sauna verbringen.